Musical „Berlin brennt“ (Musical-Drama)

Komponiert 2009/2010
Text: Michael Aeschbach
Auftragswerk der Kantonsschule Enge, Zürich
Dauer ca. 120’
Uraufführung März 2010 

Zeit und Ort:

Das Stück spielt in Berlin, in der zweiten Hälfte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Schauplatz der Handlung ist die Kommune 13, die in einem alten, etwas vergammelten Berliner Bürgerhaus residiert und wo die Bewohnerinnen vom Geist der Zeit angesteckt werden.

Personen:

Die Bewohnerinnen der Kommune 13 und ihre Freunde

  • CAROLA BRUCKNER: ausgebildete Kleinkinderpädagogin, z.Zt. freischaffend
  • LUZIUS GRÜNBEIN: ihr „Freund“, Berufsrevolutionär
  • CHRISTA THALER: Studentin an der Schauspielakademie
  • HARRY RAWMAN: amerikanischer Wehrdienstverweigerer, auf der Flucht vor Uncle Sam, Christas Freund
  • LISBETH STAUFFER: Schweizer Germanistikstudentin an der FU Berlin
  • ANNA STAUFFER: Gymnasiastin aus Bülach, Lisbeths Schwester, zu Besuch in Berlin
  • INGE HENKELL: Studentin der Soziologie, stammt aus der Henkell-Dynastie
  • MICHÊLE LEGRAND: Primarlehrerin, Inges beste Freundin
  • RENATE STURM: Doktorandin der Pädagogik
  • PETRA URBACH: Elektrikerin, hat weitere, etwas unklare Aufgabengebiete
  • VERONIKA VON HARMSDORFF: Romanistikstudentin
  • PAULE SPRENGEL/ANGELIKA ODENHOFF: sind auf dem Weg ins Nirwana
  • FREYA WOHLERS/SIGGI PEETERS: Fürsorgeheimzöglinge, die Renate und Inge mit einem Projekt der Freien Uni Berlin in der Kommune 13 resozialisieren
  • CHRISTIANE KLAR: Redaktorin der Zeitschrift „Radikal“, Mutter von Zwillingen, wohnt nicht in der Kommune, sondern in einer Villa mit Mann
  • Weitere Personen:
    ANKE WANNENMANN: Staatsanwältin
    4-6 Polizistinnen
    Der Nachrichtensprecher
    Ein „Stromableser“

Handlung:

Die Geschichte spielt im Berlin der späteren 1960er Jahre, in einer Studenten- Kommune. Anna aus Bülach, ein Kind aus dem Schweizer Flachland sozusagen, kommt dort an, weil sie ihre an der FU studierende Schwester Lisbeth besuchen will. Es ist der Abend vor der grossen Demo gegen den Besuch des persischen Schahs Reza Pahlevi und dessen Politik im Vor-Ayatollah-Iran, und in der WG geht gerade die Post ab. Die Partylaune endet jäh am folgenden Tag, denn eine der Kommunarden, die verträumte Michèle, wird von der Polizei angeschossen, schwer verletzt und verbringt den Rest des Stücks im Rollstuhl.

Einige der jungen Leute beschliessen, den bewaffneten Kampf gegen den unterdrückerischen Unrechtsstaat aufzunehmen. Doch nicht alle schliessen sich an – und so entspinnt sich eine Geschichte voller Drama und Emotionen.

Galerie